Olgas Rock 2014

So – Festival – Fassen wir es zusammen unter:

Ich trinke nie wieder Alkohol!…in meinem Leben!

Und damit ihr jetzt nicht denkt, ich bin das über Weichei, lasst euch gesagt sein dass mit so einem Pinguin Körper nicht zu spaßen ist!

Der hat schon genug Probleme mit der Klimaumstellung und allem und dann kommt ihr auch noch immer mit dem ganzen Alkohol. Ich sag euch ich hab schon seit dem ENDE DER JAGD Sodbrennen, wenn ich nur an Bier denke… dann noch der grandiose Abend der Bierdeckel und mein Körper schreit nach Urlaub. Ihr denkt bestimmt: “Was labert der da der hatte doch jedes mal eine Woche dazwischen, das mach ich doch locker.“

Ok, wir können uns ja gerne mal treffen und zusammen einen solchen Abend durchleben. Mit meinem Freundeskreis ist nicht einfach “ein zwei Bierchen trinken“! Das ist schon ne andere Liga. Ok ich will jetzt auch nicht zu sehr auf die Kacke hauen, vielleicht werde ich auch einfach nur zu alt für den Scheiß! Trotzdem nehme ich all das immer wieder auf mich, um dann zu berichten, wie schlecht es mir 8 Wochen lang geht, nur weil ich mal wieder ein Wochenende exzessiv draußen war.

Fangen wir an: Am Freitag wollte ich eigentlich auf das Schützenfest vom BSV Aldenrade Fahrn fahren, (sorry, der war so schlecht, der musste sein!!) da viele meiner Freunde auch dort waren. Ich hatte euch ja schon öfter von meinem Videokonferenzen mit dem Oval Office erzählt, die ich Freitagnachts halten muss, um denen in der Heimat ein kurzes Update zu geben (warum lesen die eigentlich nicht einfach meinen Blog… Präsidenten… wollen halt immer ne Extrawurst…) und darum bin ich eher selten Freitags raus. Klar, letzte Woche ist das mal zustande gekommen, aber wir wissen ja alle wo das geendet ist. Weil also dieses Mal wieder eine Konferenz angestanden hat, wollte ich kein Bier trinken und nur kurz vorbei schauen, um vorbei geschaut zu haben. Als der Mensch an der Tür dann gesagt hat “14,90€ bitte” musste ich erst lachen und wollte weiter gehen, doch dann riss er mich am Flügel… Der meinte das echt ernst… 14,90 Euro, für Anna Maria Zimmermann, die um 19,30 angefangen hatte und um die Zeit schon selig war und DJ Ötzi (double!!!) der auch nur noch ne halbe Stunde spielen wird (ja wir hatten schon halb 10)

Ergo wollte der Mann knapp 15 Euro von mir, damit ich mich ne Stunde mit meinen Freunden unterhalten und 3 Cola trinken konnte? OK das war selbst mir zu blöd. Ich bin also nach hause gefahren und hab mich, gezwungenermaßen zum ersten mal richtig akribisch auf meine Videokonferenz vorbereitet. Lief trotzdem genauso, wie immer… Beweißt wiedereinmal dass ich es einfach drauf hab! Impro liegt mir und labern kann ich auch wie nen Weltmeister.
Soviel also zu meinem Freitag Abend! Riiiiiesen Nummer. Kommen wir nun zum spannenden teil: Sammstag:

Olgas Rock!

Für die unter euch, die nicht aus der Umgebung kommen:

Nein! Ich habe nicht betrunken jemanden aufgerissen, der Olga heißt und dies hier ist die Geschichte dazu, wie ich… Denkt einfach selber zu ende und lasst euch dann gesagt sein: Nein!

Olgas Rock ist ein Festival. Rock=Musik und nicht Kleidungsstück.

Diese Musik wird im Olga Park in Oberhausen gespielt – jetzt habt ihr auch den Bezug zum Namen! (Für wen das nicht reicht hier mal der Link zu so einer Seite, die ich auf die Schnelle gefunden habe, wo ein wenig was erklärt wird)

Das Schlimme ist nun, jetzt habe ich so lange über Anna Maria Zimmermann geredet und kann euch gar nicht so viel zu dem Festival erzählen.

Nun gut, ich werde versuchen, meine verschwommenen Gedanken bestmöglich zu sortieren, um euch ein Bild davon zu zaubern, wie es ist, mit mir unterwegs zu sein, damit ihr für euch selber entscheiden könnt, ob ihr das auch mal wollt.

Ich stieg also gegen 15 Uhr in die Bahn am CentrO in Richtung Olga Park. War schon ne riesen Sache. Ich versteh nicht, was ihr alle für ein Problem habe, wenn Pinguine Bahn fahren. Ich glotz euch ja auch nicht an, wenn ihr versucht zu schwimmen!

Aber genug jetzt. Angekommen bei den Anderen, die schon etwas länger dort waren, weil sie keine nächtliche Videokonferenz abhalten mussten, durfte ich dann endlich das erste Bier trinken. Keine 2 Minuten später dann das Zweite. Ihr könnt euch einfach nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf dieses Bier gefreut habe und darum musste ich es einfach in einem Zug trinken. Auch, weil es ja nicht kälter wird.

Habt ihr eigentlich auch so einen Freund, der ungern Bier, dafür aber literweise Schnaps trinkt?

Wenn ja, wisst ihr wahrscheinlich, wie gefährlich das für jemanden ist, der gerne Bier trinkt, es aber nicht verantworten kann, dass der Schnaps nur von einer Person getrunken wird. Bei mir war es also ein bunter Mix, zwischen Bonekamp, Genever und Bier. Wir wollten um 19.20 Uhr eigentlich unsere erste Band gucken gehen. Haben uns ja aus Sicherheitsgründen extra früh schon getroffen, damit wir bis dahin auch alles leer hatten, nur war das Problem, dass wir alle dachten: Wow wir sind so lange da, da brauchen wir auch mehr zu trinken. Es dürfte euch also nicht überraschen, wenn ich jetzt und hier sage: Unser Bier war um 19.20 Uhr noch nicht weg und wie haben es nicht eingesehen, dieses im Stich zu lassen. Schade Ohrbooten, aber auf einer Skala von “1” bis “Bier” seid ihr leider nicht drauf…

Man trifft auch einfach zu viele Menschen auf so einem Festival…

Zwischen Bier, Schnaps und neuen Bekanntschaften wird halt die Musik doch irgendwo nur Nebensache. Also versteht mich nicht falsch. Nicht alle Musik wird bei Alkohol zur Nebensache, aber wie auch schon auf anderen Festivals entscheidet man weise, zwischen Bier und dem Weg zum Gelände.

Callejon jedoch wollte niemand von uns verpassen und wir haben uns auch extra viel Mühe gegeben, unsere Vorräte bis dahin aufgebraucht zu haben. Kurz nach 21 Uhr ging es also in Richtung Bühne. Was soll ich euch sagen. Da am Freitag noch die Welt untergegangen ist war dieses Konzert die reinste Schlammschlacht. Man stand knöcheltief im Matsch und konnte sich kaum bewegen. trotzdem musste man! Callejon eben. Ich hab schon ein Video von diesem Tag hoch geladen und die unter euch, die Callejon gut finden, den sollte es gefallen:

Ich arbeite noch daran, die nächsten Videos für euch fertig zu machen, aber bis jetzt hatte ich schon ziemlich viel zu tun. Ich musste ja erstmal wieder klar denken können, dann die Bilder bearbeiten und diesen Artikel hier vorbereiten. Alles nicht so einfach und stellt euch vor, ich habe neben alledem noch einen wirklichen Job!. Aber wie gesagt, die weiteren Videos folgen und wenn ihr sie nicht verpassen wollt, dann kommt doch mal rüber zu meiner Facebook Seite, damit ihr nichts mehr verpasst.

Der Abend war nach dem Auftritt von Callejon natürlich nicht vorbei. Wir wollten noch das ein oder andere Bier trinken, aber als die nette Frau am Bierwagen sagte: “Ne, kein Bier mehr!” und wir dann Jägermeister wollten, diesen auch nicht bekommen haben und letztendlich Vodka-Orange trinken mussten dachten wir uns, dass wir hier nun nicht mehr bleiben können. Die Alternative war schnell gefunden. Auf geht es also in die Hood Dinslaken-Ciddy! In der KuKa ist ja schließlich Arsch hoch! Party. Man erzählte uns, dass dann immer gute Musik läuft. Naja gut ist ja Ansichtssache. Es war vielmehr so, dass immer vier Lieder liefen, die man hören und tanzen konnte und dann viel Scheiß. Aber Dank dem Jägermeister, Sambuca und Salitos haben wir relativ schnell zu allem getanzt. Nur komische Blicke bekamen wir auch hier. Das lag aber weniger daran, dass die Leute in der Kuka zum ersten Mal einen Pinguin auf der Tanzfläche gesehen haben, als mehr daran, wie wir aussagen. Ihr erinnert euch: Matsche.

Dreckige Schuhe, Shirts auf links, damit man die Flecken nicht sieht und und und. Aber wer mich kennt, der weiß, dass mir egal ist, was die anderen denken und so geht es auch meinen Freunden! Also hatten wir noch nen Bomben Abend (hoffentlich komm ich jetzt nicht auf den Index, weil ich Bomben geschrieben habe) mit viel (mehr) Alkohol und Spaß, als wir dachten.

Nun, wo ich auch die #mitteDERwoche hinter mir habe bleiben mir genau zwei Tage zum entspannen. Bei gutem Wetter heißt es für mich schon wieder: Es geht hoch hinaus! Also im wahrsten Sinne des Wortes. Ich werde für eine Konferenz zur Lage der Nationen in einem Helikopter nach Berlin geflogen. jedoch nur, wenn das Wetter mitspielt. Sonst sitze ich, wie jede Freitagnacht zuhause vor meinem MacBook und schalte mich per Videokonferenz irgendwo zu. Wie auch immer das ablaufen wird, ihr werdet nächsten Mittwoch davon lesen. Wenn das Wetter mitspielt, sogar mit luftigen Fotos!

Bis dahin haltet die Ohren steif und erzählt gerne all euren Freunden von mir! So macht man das heutzutage!

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